Tuchfabrik investiert rund 2,5 Millionen Euro in Standort Tirschenreuth
Die Tuchfabrik Mehler erweitert ihren Maschinenpark und braucht dafür mehr Platz. Auf dem Firmengelände muss daher eine neue Produktionshalle gebaut werden.
Die Tuchfabrik Mehler braucht Platz für eine neue Maschine und baut deswegen auf ihrem Firmengelände eine neue Produktionshalle. Sie soll auf der freien quadratischen Fläche unterhalb der Ausfahrt (oben, Mitte) zur Bahnhofstraße entstehen.
Noch vollständig von der Wolle bis zur fertigen Fläche arbeitet. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Produktion natürlich stark verändert. Heutzutage werden maschinell beispielsweise drei Arbeitsgänge in einem gebündelt. Dementsprechend werden die dafür benötigten Maschinen jedoch immer größer, erklärt Geschäftsführer Paulus Mehler im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Drei neue Maschinen hat das Unternehmen nun gekauft, die größte davon kostet 900.000 Euro. Durch diverse Förderprogramme gibt es für Investitionen in den Maschinenpark 25 Prozent Zuschuss.
Für die große Maschine braucht die Tuchfabrik künftig aber auch mehr Platz und muss auf dem Firmengelände an der Bahnhofstraße eine 20 mal 20 Meter große neue Produktionshalle bauen. 2,50 Meter geht es dafür in die Tiefe und 6 Meter in die Höhe, erläutert Mehler weiter. Parkplätze und ein Carport müssen der rund 600.000 Euro teuren Halle, für die es keine finanzielle Unterstützung gibt, weichen. Insgesamt investiert das Unternehmen in das Vorhaben rund 2,5 Millionen Euro und sichert damit den Standort Tirschenreuth, sagt der Geschäftsführer.
Baubeginn im März
Die Bauarbeiten übernimmt die Firma Bäuml-Bau aus Dippersreuth bei Mähring. Start soll laut Mehler im März sein. „Die Maschinen kommen spätestens im Juni“, daher muss die neue Produktionshalle im Mai, allerspätestens im Juni fertig sein.
Der Bauantrag war Anfang Dezember auch Thema in der vorletzten Stadtratssitzung des Jahres. Laut Stadtbauamt liegt das Vorhaben im unbeplanten Innenbereich. Einen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt es nicht, der Flächennutzungsplan weist als passende Voraussetzung für den Neubau der Produktionshalle ein Gewerbegebiet aus. Bürgermeister Franz Stahl bezeichnete es im Sinne der Standortsicherung als „sehr erfreulich, wenn eine Firma bei uns investiert“. Einstimmig genehmigte das Gremium die Maßnahme.
2024 alle Maschinen ausgetauscht
Zuletzt hatte die Tuchfabrik zwischen Juni und Oktober 2024 etappenweise alle 16 in die Jahre gekommenen Maschinen in der Weberei für rund 3,5 Millionen Euro durch moderne Modelle der neuesten Generation ersetzt. Daraus sollte „eine spürbare Verbesserung der Effizienz und Steigerung der Produktivität“ resultieren, wie es damals in einer Mitteilung hieß. Der Austausch war notwendig geworden, weil ungeplante Standzeiten durch den Dauereinsatz und daraus resultierende Ermüdungserscheinungen der Maschinen zunahmen.
Beispielsweise der Bundeswehr, für Uniformen von Vereinen, Feuerwehren, Schützen- oder Faschingsgesellschaften sowie für Möbelbezüge oder Vorhänge her. Bei der Ausstattung von Vereinen ist die Firma Marktführer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Das Traditionsunternehmen arbeitet auch mit Händlern zusammen, die sich auf die Ausstattung in Theater- und Kulturbereichen spezialisiert haben. Außerdem färbt die Tuchfabrik als Dienstleister bereits vorhandene Stoffe. Im Stammhaus in Tirschenreuth arbeiten 83Beschäftigte, in der 2005 zugekauften Streichgarnspinnerei in Forst (Lausitz) in Brandenburg sind es 45.
Die Tuchfabrik Mehler erweitert ihren Maschinenpark und braucht dafür mehr Platz. Auf dem Firmengelände muss daher eine neue Produktionshalle gebaut werden.
Die Tuchfabrik Mehler braucht Platz für eine neue Maschine und baut deswegen auf ihrem Firmengelände eine neue Produktionshalle. Sie soll auf der freien quadratischen Fläche unterhalb der Ausfahrt (oben, Mitte) zur Bahnhofstraße entstehen.
Noch vollständig von der Wolle bis zur fertigen Fläche arbeitet. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Produktion natürlich stark verändert. Heutzutage werden maschinell beispielsweise drei Arbeitsgänge in einem gebündelt. Dementsprechend werden die dafür benötigten Maschinen jedoch immer größer, erklärt Geschäftsführer Paulus Mehler im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Drei neue Maschinen hat das Unternehmen nun gekauft, die größte davon kostet 900.000 Euro. Durch diverse Förderprogramme gibt es für Investitionen in den Maschinenpark 25 Prozent Zuschuss.
Für die große Maschine braucht die Tuchfabrik künftig aber auch mehr Platz und muss auf dem Firmengelände an der Bahnhofstraße eine 20 mal 20 Meter große neue Produktionshalle bauen. 2,50 Meter geht es dafür in die Tiefe und 6 Meter in die Höhe, erläutert Mehler weiter. Parkplätze und ein Carport müssen der rund 600.000 Euro teuren Halle, für die es keine finanzielle Unterstützung gibt, weichen. Insgesamt investiert das Unternehmen in das Vorhaben rund 2,5 Millionen Euro und sichert damit den Standort Tirschenreuth, sagt der Geschäftsführer.
Baubeginn im März
Die Bauarbeiten übernimmt die Firma Bäuml-Bau aus Dippersreuth bei Mähring. Start soll laut Mehler im März sein. „Die Maschinen kommen spätestens im Juni“, daher muss die neue Produktionshalle im Mai, allerspätestens im Juni fertig sein.
Der Bauantrag war Anfang Dezember auch Thema in der vorletzten Stadtratssitzung des Jahres. Laut Stadtbauamt liegt das Vorhaben im unbeplanten Innenbereich. Einen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt es nicht, der Flächennutzungsplan weist als passende Voraussetzung für den Neubau der Produktionshalle ein Gewerbegebiet aus. Bürgermeister Franz Stahl bezeichnete es im Sinne der Standortsicherung als „sehr erfreulich, wenn eine Firma bei uns investiert“. Einstimmig genehmigte das Gremium die Maßnahme.
2024 alle Maschinen ausgetauscht
Zuletzt hatte die Tuchfabrik zwischen Juni und Oktober 2024 etappenweise alle 16 in die Jahre gekommenen Maschinen in der Weberei für rund 3,5 Millionen Euro durch moderne Modelle der neuesten Generation ersetzt. Daraus sollte „eine spürbare Verbesserung der Effizienz und Steigerung der Produktivität“ resultieren, wie es damals in einer Mitteilung hieß. Der Austausch war notwendig geworden, weil ungeplante Standzeiten durch den Dauereinsatz und daraus resultierende Ermüdungserscheinungen der Maschinen zunahmen.
Beispielsweise der Bundeswehr, für Uniformen von Vereinen, Feuerwehren, Schützen- oder Faschingsgesellschaften sowie für Möbelbezüge oder Vorhänge her. Bei der Ausstattung von Vereinen ist die Firma Marktführer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Das Traditionsunternehmen arbeitet auch mit Händlern zusammen, die sich auf die Ausstattung in Theater- und Kulturbereichen spezialisiert haben. Außerdem färbt die Tuchfabrik als Dienstleister bereits vorhandene Stoffe. Im Stammhaus in Tirschenreuth arbeiten 83 Beschäftigte, in der 2005 zugekauften Streichgarnspinnerei in Forst (Lausitz) in Brandenburg sind es 45.
